Historisches Museum und Minoritenkirche
Das Historische Museum in Regensburg am Dachauplatz zeigt Geschichte, Kunst und Kultur von Regensburg und Ostbayern von der Steinzeit bis heute. Das 1931 gegründete Museum befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster St. Salvator. Im Erdgeschoss befindet sich eine archäologische Sammlung, die anhand von Fundstücken die Entwicklung des städtischen Raumes in Vorgeschichte, Römerzeit und Frühmittelalter dokumentiert. Das Museum beherbergt im ersten Obergeschoss die Abteilungen für Stadtgeschichte und Volkskunde, darunter ein Modell Regensburgs um 1700 im Maßstab 1:4000 von 1930 und weitere Modelle und Karten, Gemälde mit Ansichten der Stadt und Umgebung von Leo von Klenze und von Josef Ostermayr, Darstellung der Geschichte der Kirche, Zünfte, Wirtschaft und Wohnkultur der Stadt, Sammlungen von Möbeln, Trachten, Votivtafeln und Hinterglasmalerei aus dem ostbayerischen Raum. Das zweite Obergeschoss zeigt mittelalterliche Christliche Kunst und Wandteppiche sowie Werke Albrecht Altdorfers und der Donauschule sowie eine Sammlung von Kunsthandwerk aus der Region (unter anderem Glaskunst, Bildschnitzerei und Keramik). Sehenswert ist auch der Kreuzgang mit spätgotischem Klosterbrunnen sowie zwei der Kirche vorgelagerte gotische Räume, die bedeutende mittelalterliche Plastiken beherbergen. Angegliedert an das Historische Museum ist eine Sammlung moderner Kunst aus Ostbayern (Schwerpunkt Willi Ulfig, Josef Achmann, Xaver Fuhr, Otto Baumann), die im nahegelegenen ehemaligen städtischen Speichergebäude "Leerer Beutel" präsentiert wird.Die Sammlungen umschließen Themenkreise der Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit, Steinplastik des Mittelalters, Leben und Handel im mittelalterlichen Regensburg, Sakralkunst des 15./16. Jahrhunderts bis zu Wohnkultur und Kunsthandwerk des 16. bis 19. Jahrhunderts. Eintritt: normal: 5,00 Euro, ermäßigt: 2,50 Familien: 10,00 Euro Eintrittsfrei an jedem 1. Sonntag im Monat Regensburger Schulklassen haben freien Eintritt Bildhinweise: „Historisches Museum Dachauplatz 2-4 Regensburg 2“ von Dr. Bernd Gross - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de - Museen und Ausstellungen
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Donau-Schiffahrts-Museum
Das Donau-Schiffahrts-Museum Regensburg besteht aus dem beiden Schiffen Ruthof (ein Raddampfer) und dem Dieselschlepper Freudenau. Der Liegeplatz von Ruthof / Érsekcsanád und Freudenau befindet sich seitdem am südlichen (rechten) Flussufer zwischen der Eisernen und der Steinernen Brücke (Marc-Aurel-Ufer, Thundorferstraße). Das Museum zeigt die Entwicklung der Donauschifffahrt und anderen Flüssen, die dazugehörige Technik und den Arbeitsalltag der Binnenschiffer. Im Bugraum der Ruthof / Érsekcsanád wird anhand von Tafeln und zahlreicher Schiffsmodelle die Entwicklung der Donauschifffahrt vom Einbaum bis in die heutige Zeit erläutert. Das wichtigste Ausstellungsstück ist aber sicherlich das Schiff selbst. Ölbunker, Kesselraum und Maschinenraum können ebenso besichtigt werden wie die technischen Einrichtungen an Deck, die Brücke, die Schiffsküche oder die Mannschaftsunterkünfte. Man bekommt also einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag und die Lebensbedingungen auf einem solchen Schiff. 1995 kam das ehemalige Motorzugschiff Freudenau hinzu. Dieser 1941 in Linz gebaute Schlepper war bereits mit einem Dieselantrieb ausgerüstet. Im Gegensatz zur Ruthof / Érsekcsanád, bei der aufgrund der Unterbringung von Museumsräumen einige bauliche Veränderungen vorgenommen werden mussten, präsentiert sich die Freudenau praktisch noch im originalen Zustand zum Zeitpunkt ihrer Außerdienststellung im Jahre 1993. Bildhinweise: „Schifffahrtsmuseum Regensburg Ruthof Érsekcsanád und Freudenau“ von Gomera-b - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Regensburgo, muzea ŝipo Ruthof-Érsekcsanád, 15“ von Aisano - Selbst fotografiert. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Regensburg 2014 Mattes Teil 2 (41)“ von User:Mattes - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 2.0 de über Wikimedia Commons - Museen und Ausstellungen
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Kepler Gedächtnishaus
Das Kepler Gedächtnishaus in Regensburg ist das Sterbehaus des Astronomen Johannes Kepler. Kepler nahm im Herbst 1630 in dem Haus, das sich seit 1622 im Besitz des Kaufmanns Hillebrand Hilli befand, Quartier. Am 15. November 1630 starb Kepler hier. Das Haus geht auf eine mittelalterliche Hausburg zurück und gehörte zeitweise der Fernhandelsfamilie Runtinger. Bis ins 19. Jahrhundert befand sich in dem Haus das Gasthaus zum Goldenen Falken. 1959 konnte das baufällige Haus gerade noch vor dem Abbruch gerettet und saniert werden. Das Haus zeigt heute mit seinem Erker wieder das Aussehen wie im Jahr 1540. Seit 1961 ist hier ein Museum über den Astronomen untergebracht. normal: 2,20 € ermäßigt: 1,10 € Familien: 4,40 € Regensburger Schulklassen haben freien Eintritt Eintrittsfrei an jedem 1. Sonntag im Monat Führungen Einzelbesucher: Sa, So, Feiertage: 14.30 Uhr Preis (incl. Eintritt): normal: 5,00 € ermäßigt: 2,50 € Familien: 10,00 € Gruppen: jederzeit nach Vereinbarung Preis: für Gruppen deutsch: 40,00 € + 1,10 € Eintritt pro Person fremdsprachig: 50,00 € + 1,10 € Eintritt pro Person Bildhinweise: „Regensburg Kepler muzeum IMG 0556-1000“ von user:misibacsi - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons „Kepler Gedächtnishaus - Museum -01“ von High Contrast - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 de über Wikimedia Commons „Kepler Gedächtnishaus - Museum -17“ von High Contrast - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 de über Wikimedia Commons - Museen und Ausstellungen
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